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Handtücher - beraten lassen und fühlen

Badtextilien sollen gut aussehen und vor allem gut abtrocknen. Flusenbildung und Pilling sind unerwünscht. Das heißt zum einen, dass bei einem guten Handtuch die Qualität der Baumwolle stimmen muss, denn Flusen entstehen bei einfachen Handtüchern aus Baumwolle mit zu geringer Stapellänge. Auch durch häufiges Waschen ist das Flusen-Problem nicht zu beheben – allein der Kauf eines besseren Handtuchs hilft hier weiter. Pilling hingegen kann durch richtiges Waschen vermieden werden. Sie sollten besonders darauf achten, dass die Waschmaschine nicht zu leer ist.

Handtücher für jeden Anspruch

Üblicherweise bestehen Handtücher, Dusch- und Badetücher, Saunatücher und Waschlappen aus Frottierware. Das ist ein Textilgewebe mit besonderer Saugfähigkeit und angenehm weichem und flauschigem Griff. Das Wort geht auf das französische Verb „frotter“ zurück und bedeutet „frottieren“, was so viel heißt wie (mit Tüchern) „abreiben“. Frottier- oder Frotteetextilien haben charakteristische Schlingen, die das Volumen des Stoffes vergrößern und auf diese Weise deutlich mehr Flüssigkeit aufnehmen können als herkömmliche Web- oder Wirktextilien. Bei den Frottierwaren handelt es sich um Zweikettengewebe. Dieses besteht aus dem straff gespannten Grundkettfaden und dem lose liegenden Polkettfaden, aus dem die Schlingen gebildet werden.

Handtücher in allen Farben

Handtücher in allen Größen

Verschiedene Frottier-Qualitäten

Man unterscheidet dabei unterschiedliche Herstellungsarten. Das Walk-Frottier mit seinen lockeren Schlingen aus weichen Garnen präsentiert sich weich in der Hand und hat eine hohe Saugfähigkeit. Zwirn-Frottier hingegen weist deutlich kleinere und stabilere Schlingen auf. Es ist fester im Griff und hat beim Waschen und Abtrocknen eine leichte Massagewirkung. Beim Velour-Frottier werden die Schlingen aufgeschnitten, sodass eine weiche und fast zarte Oberfläche mit samtiger Haptik entsteht. Eine relativ neue Entwicklung ist das Wirk-Frottier. Da es nicht gewebt, sondern gewirkt wird, entsteht weiches Gewebe mit guter Saugfähigkeit und zusätzlich einer höheren Schlingenfestigkeit für eine leichte Massagewirkung.

Strandtücher

Strandtücher und Handtücher von Betten Struve

in unzähligen Designs

Bei Handtüchern, die am Sandstrand verwendet werden, stellt man eine Seite des Tuchs aus Velours her. Hierfür werden die oberen Bögen der Frottierschlinge abgeschnitten. Übrig bleiben ausschließlich senkrecht stehende Baumwollfasern. Entgegen der Intuition, diese glatt und „ordentlich“ aussehende Seite vorzuzeigen und nach oben zu wenden, legt man das Handtuch mit der Velour-Seite nach unten in den Sand. In den glatten, senkrechten Baumwollfasern kann sich der Sand nicht so leicht verfangen und das Handtuch lässt sich am Ende des Strandtages besser wieder ausschütteln.